Heilwirkung
Die Hauptwirkung des Spitzwegerichs entfaltet sich in folgenden Bereichen: Atemwege, Mund-Rachenraum, Magen-Darm-Schleimhaut und äusserlich bei Wunden, Insektenstichen, Verbrennungen und Wunde. Er wirkt zum Beispiel schützend auf die Schleimhäute in Magen-Darm-Trakt und Gelenken.
Essbare Teile und Gerichte
Die jungen Blätter des Spitzwegerichs sind essbar und können in Salaten, Suppen oder Smoothies verwendet werden. Auch als Wildgemüse eignet sich der Spitzwegerich hervorragend. Sein Geschmack ist mild und leicht bitter.
Kulturelle Bedeutung
In der Volksmedizin gilt Spitzwegerich als „König der Wege“, da er oft entlang von Wegen wächst und früher als Erste-Hilfe-Pflanze verwendet wurde. In alten Kulturen war er ein Symbol für Schutz und Heilung.
Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung
Sie sind zentral für Wildbienen und Schmetterlinge. Sie ernähren sich vom Nektar, legen einen Vorrat an Pollen als Nahrung für ihren Nachwuchs an oder die Pflanzen dienen als Futterpflanzen für die Raupen. Infos über Bestäuber und ihre bevorzugten Wildpflanzen findest du auf unserer Website www.FuturePlanter.ch

Anwendungsbereiche
- Magen-Darm-Beschwerden: Unterstützt die Schleimhäute
Anwendung: Tee oder Tinktur - Entzündungen: Kann bei Gelenkschmerzen/Entzündungen der Schleimhäute helfen
Anwendung: Tee oder Umschläge - Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut: Schleimlösend und beruhigend, lindernd bei Halsschmerzen, Entzündungen im Mund und Rachen, hilfreich bei Heiserkeit
Anwendung: Gurgeln mit Aufguss oder Tee - Wundheilung: Fördert die Heilung von Wunden, Schürfwunden, wirkt entzündungshemmend und antibakteriell
Anwendung: Umschläge, frische Blätter oder Salbe aus den Blättern - Insektenstiche: Kühlend und entzündungshemmend bei Insektenstichen und Hautirritationen
Anwendung: Umschläge
Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt, einer Ärztin oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.
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