Heilwirkung
Die Wegwarte beinhaltet Bitter- und Gerbstoffe sowie Flavonoide. Dadurch wirkt sie verdauungsfördernd, appetit- und stoffwechselanregend. Die Bitterstoffe regen das Leber-Galle-System an. Äusserlich wirkt die Wegwarte hautreinigend. Als Heilpflanze werden die Wurzel und das Kraut verwendet.
Essbare Teile und Gerichte
Die Pflanze kann gänzlich gegessen werden. Die Blüte wird als hübsche Dekoration bei Speisen verwendet oder in den Salat gemischt.
Kulturelle Bedeutung
Galt früher als Allerweltsheilmittel, das bei allen Vergiftungen hilft.
Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung
Sie sind zentral für Wildbienen und Schmetterlinge. Sie ernähren sich vom Nektar, legen einen Vorrat an Pollen als Nahrung für ihren Nachwuchs an oder die Pflanzen dienen als Futterpflanzen für die Raupen.

Anwendungsbereiche
- Verdauungstrakt: Blähungen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, bei Essen, das aufliegt im Magen
- Leber-Galle: Probleme mit Verdauung, speziell Fettverdauung, Stoffwechselprobleme
- Blutsystem: Durch das Inulin wirkt es senkend auf den Blutzuckerspiegel.
- Haut: Reinigend auf die Haut
Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.
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