Heilwirkung

Das Echte Labkraut hat harntreibende, entzündungshemmende und krampflösende Effekte. Durch die Kieselsäure wirkt es bindegewebsfestigend. Das Anwendungsgebiet ist klein.

Essbare Teile und Gerichte

Keine

Kulturelle Bedeutung

Früher wurde das Labkraut für die Käseherstellung verwendet.

Auch als Bestandteil des Bettstrohs fand das Labkraut seine Anwendung. Das Liebfrauenbettstroh im Speziellen, um die Empfängnis, Schwangerschaft oder Geburt zu unterstützen und vor bösen Einflüssen zu beschützen.

Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung

Die vielen, kleinen Blüten des Labkrauts riechen intensiv nach Honig und werden von der gefährdeten Furchenbiene Lasioglossum convexiusculum sowie der Gewöhnlichen Keulhornbiene (Ceratina cyanea) angeflogen. Die Pflanze ist eine Futterquelle für die Raupen des Kleinen Weinschwärmers (Deilephila porcellus) sowie des putzigen Taubenschwänzchens (Macroglossum stellatarum).

Anwendungsbereiche

  • Lymphknotenschwellung, Drüsenschwellung, Ödeme, Harnwegsentzündungen

Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

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