Heilwirkung
Knotiger Braunwurz hat ein kleines Einsatzgebiet in der klassischen Phytotherapie. Sie wird häufig auch nur in potenzierter Form angewendet. Weshalb sie im Alltag nicht als Heilpflanze gesammelt werden kann. Ihre Wirkung entfaltet sie im Lymphsystem. Da wirkt sie entzündungshemmend, schmerzstillend und lymphflussfördernd.
Essbare Teile und Gerichte
Nicht geeignet für den Einsatz in der Küche.
Kulturelle Bedeutung
Die Signatur der Braunwurz zeigt ziemlich klar, dass sie hauptsächlich für Drüsenproblematik eingesetzt wird. So gleicht der Bereich, in dem der Stängel in die Wurzel übergeht, einer Geschwulst oder einem geschwollenen Lymphknoten.
Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung
Knotiger Braunwurz wird z.B. durch die Waldhummel bestäubt. Da die Blüten fortwährend Nektar bereit stellen, lockt sie auch Wespen an. Etwas abseits gepflanzt, ist die Pflanze daher eine gute Ablenkung – sie hält die Wespen vom Gartentisch fern. Für den Braunwurz-Mönch (Shargacucullia scrophulariae) und den Braunwurz-Wald-Mönch (Shargacucullia prenanthis) ist sie eine Raupenfutterpflanze.

Anwendungsbereiche
- Lymphsystem: Drüsenschwellung, Lymphstau, Lymphknotenschwellung, Mandelschwellung
- Haut: Hautausschlag und chronischer Schleimhautkatarrh
Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.



