Heilwirkung
Kleiner Odermennig wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral bei Erkrankungen des Verdauungssystem inkl. Mund. Durch die Gerbstoffe wirkt er zusammenziehend und gewebeverdichtend.
Essbare Teile und Gerichte
Die Blätter wären essbar, sind jedoch für den Einsatz in der Küche aufgrund des bitteren Geschmacks nicht geeignet.
Kulturelle Bedeutung
Im 1 Jh. vor Chr. verwendete der persische König Mithridates Eupator Odermennig als Bestandteil seines Lebenselixiers gegen Vergiftungen. Daraus entstand später die Rezeptur zum heutigen Schwedenbitter.
Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung
Die goldgelben Blüten des Kleinen Odermennig ziehen zahlreiche Insekten an, wie zum Beispiel die Rinden-Mauerbiene (Osmia uncinata)

Anwendungsbereiche
- Verdauungssystem: Mund- und Rachenschleimhautentzündungen, Durchfall, Magen-Darmschleimhautentzündungen, Leber-Galleschwäche
- Weitere: Heiserkeit, Angina, Aphte
Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.



