Heilwirkung

Hauptwirkstoffe des Baldrians sind ätherische Öle. Dank ihnen wirkt er beruhigend, entspannend und krampflösend. Durch den engen Bezug zum Nervensystem entfaltet er einen ausgleichenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem.

Bei zu hoher oder zu niedriger Dosierung kann Baldrian Schwindel und Kopfschmerzen auslösen. Er darf NICHT mit Schlaf- und Beruhigungsmittel eingenommen werden.

Essbare Teile und Gerichte

Baldrian wird nicht in der Küche verwendet.

Kulturelle Bedeutung

Früher wurde in den nordischen Völkern der Baldrian zur Abwehr von Geistern, die Übles wollten, Hexen, die das Vieh verzauberten oder dem Teufel verwendet.

Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung

Sie sind zentral für Wildbienen und Schmetterlinge. Sie ernähren sich vom Nektar, legen einen Vorrat an Pollen als Nahrung für ihren Nachwuchs an oder die Pflanzen dienen als Futterpflanzen für die Raupen. Für die Raupe des gefährdeten Baldrian-Scheckenfalters ist die Wildstaude eine wichtige Futterpflanze.

Anwendungsbereiche

  • Nervensystem, Psyche: nervöse Anspannung, Schlafstörungen, nervöse Herz-Kreislaufbeschwerden, Verdauungskrämpfe, beruhigend und krampflösend und dadurch tagsüber Verbesserung der Konzentration, bessere Bewältigung von Stress

Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Related Articles