Heilwirkung

Die Mariendistel ist als Heilpflanze in der Behandlung von Lebererkrankungen sehr bekannt. Sie enthält Silymarin als Wirkstoff, welcher charakteristisch für die Leber-Galle-Behandlung steht und leber-galleanregend und leberzellschützend wirkt. Zusätzlich fördert die Pflanze die Durchblutung der Pfortader.

Darf bei einer Leberzirrhose NICHT angewendet werden.

Essbare Teile und Gerichte

Keine; wird nur medizinisch verwendet.

Kulturelle Bedeutung

Um die charakteristischen weissen Flecken auf den Blättern der Mariendistel kursieren verschiedene Mythen. Ein Mythos besagt, dass die Jungfrau Maria bei der Flucht vor Herodes das Jesuskind stillen musste. Dabei fielen ein paar Tropfen der kostbaren Muttermilch auf ein Blatt einer gewöhnlichen Distel. Die Distel was bisher unbeachtet und fühlte sich geehrt. Deshalb wollte sie die Zeichen der Muttermilch auf ewig bewahren.

Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung

Durch ihr hohes Pollen- und Nektarangebot werden die Blüten der Mariendistel häufig von Hummeln, Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen besucht.

Anwendungsbereiche

  • Leber, Galle: Dyspepsie, Leber-Galle-Bauchspeicheldrüse-Funktionsschwäche, Lebererkrankungen, Leberschwellung, unterstützend bei Leberentzündungen, Medikamentenbelastung der Leber

Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Related Articles