Heilwirkung

Die Wilde Malve weist in Blätter und Blüte unterschiedliche Wirkstoffe auf. Die erweichende, schleimhautschützende und entzündungshemmende Wirkung bei Atemwegserkrankungen sind aber auf die Schleimstoffe des Blattes zurückzuführen.

Essbare Teile und Gerichte

Man darf geteilter Meinung sein: Es finden sich im Netz viele Anwendungen – andere meinen, die Malve sollte aufgrund der Schleimstoffe nicht in der Küche verwendet werden.

Kulturelle Bedeutung

Wegen ihrer grossen Heilkraft nannte man die Malve im Mittelalter Omnimorbia, die Heilpflanze für alle Krankheiten. Daraus entstand ein spanisches Sprichwort: «Malve im Garten, lässt den Doktor draussen warten.»

Wildpflanzen haben auch für die Biodiversität eine grosse Bedeutung

Die Wilde Malve ist eine wichtige Futterpflanze für Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen. Wichtig ist sie z.B. für die Raupen des Malven-Dickkopffalters (Carcharodus alceae).

Anwendungsbereiche

  • Atemwege: Erkältung, trockener Reizhusten, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh
  • Verdauungssystem: Schleimhautentzündungen im Mund, Rachen, Magen und Darm, Zahnfleischentzündungen

Bei der Anwendung dieser Pflanzen sollte wie bei Medikamenten immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

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